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Was bringt ein elektrostatisches Druckhilfe-System im Tiefdruck?



 

Vor wenigen Jahren noch waren elektrostatische Druckhilfesysteme eine Art
»Facelifting« für den Illustrationsdruck. In den meisten Tiefdruckmaschinen sind elektrostatische Drucksysteme heute selbstverständlich, da sie die Farbübertragung selbst bei hohen Geschwindigkeiten gravierend verbessern. Das Ergebnis ist ein geschlossenes Druckbild von hoher Farbdichte und Intensität.
Ein ähnlicher Trend zeichnet sich auch im Verpackungs- und Dekordruck ab. Dies ist nur mit elektrostatischer Unterstützung zu erzielen, da nur sie in der Lage ist,die sogenannten »Missing dots« zu verhindern.










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Ausgangsproblem
Oberflächlich gesehen ist Papier »glatt«. Unter dem Mikroskop weist es jedoch eine unregelmäßige Oberfläche auf. Dieser unregelmäßigen »Faserwüste« steht nun im Druckspalt die Drucknäpfchen gegenüber, die im Bruchteil einer Sekunde ihren Inhalt abgeben sollen. Allein durch den mechanischen Kontakt ist die komplette »Missing dot«-freie Farbübertragung also technisch nicht möglich. Noch geringer werden die Chancen bei höheren Druckgeschwindigkeiten sowie beim Bedrucken von Folien, bei lackierten Substraten oder bei Vorimprägnaten.










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Lösung
Über das von der elektrostatischen Druckhilfe erzeugte Spannungsfeld wird die Farbe vollständig aus den Drucknäpfchen herausgezogen und auf das Substat übertragen. Das Ergebnis: Punktgenaue Farbabgabe auf die Papier- oder Folienoberfläche ohne hohen Presseurdruck.


Druckhilfe ESA »

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